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geb. 31.1.1976 in Wien
1995-1996 Wiener Kunstschule, Malerei bei Gerhard Hermanky, danach Selbststudium
1996-2003 Konservatorium in Wien, Jazzgesang
2001 Künstlerische VHS Wien, Aktzeichnung bei Daniela Schmeiser/Hannelore Feigl
2002 Sommersymposium in Ricsovary, Ungarn; Malerei bei Eva Bodnar
Seit 2007 Mitglied in der IG Bildenden Kunst; 2008-2009 M-ARS Kunstsupermarkt
Ausstellungen
2009
„download 100 InterNetzWerkSchau“, Mai-Juni, Berlin
„Schlaraffenland“, Q202 Atelierrundgang, Wien
2008
„Muschis on Tour 03“: Viertelfestival 2008 NÖ, Mai-Sept
Früchte der Venus I+II Scheibbs/Waidhofen/Ybbs (Aug-Okt 08)
Ausstellung Glücksmuschis - Amstetten (Aug 08)
Installation „Big Mama“, Haag (Aug 08)
Installation „Schatzkästchen“, Wieselburg,
Schlosspark, Mai-Sept 08
„Viva la Vagina“, Diavortrag, Amstetten, Sept 08
„Höhlenwanderung“ (Muschis on Tour 02), Qubik-Space, Wr. Neustadt
2007
Diskonta 2, Galerie IG-Bildende Kunst, Wien 6
„Muschis on Tour 01“, BIRON_MUSEUM, Wien 15
Lange Nacht der Museen 2007 / Wiener Salon, Urania Wien. Wien 1
2006
„Fünf“. 5 Perioden. 5 Stockwerke., CSC, Wien 20
2005
„(N)a(c)kt“, Galerie Alpha, Wien
„Monika Herschberger.Malerei.Zeichnung“ Gallery at Work bei Coproduction, Wien
„Lust auf Triebe“, Schraubenfabrik, Wien
2004
„Essenzen II“, ISPA, Internet Service Providers Austria, Wien
„Rot.Weiß.Schwarz.“, KosmosTheater, Wien
2003
„Ansichten/Einsichten: 2001-2003“, Roman Strauss Partner Unternehmensberatung GmbH, Wien
„Soul_Pieces“, Galerie Vernissage, Wien
2002
"Trance – Bilder einer Reise“, Porgy & Bess, Wien
„Being Body“, Galerie St. Art, Wien
Zu den Arbeiten
Im Rhythmus der Farbe
Welche Tonalität, besitzt eine Komposition? Ist sie nur ein unwillkürliches
Aufeinandertreffen von Farbe und Form, oder gibt
es Gesetzmäßigkeiten, Wirkungen, die man beeinflussen kann? Welche
Spannungen herrschen zwischen den einzelnen Farben? Ist das
Rot immer ein Vordergründiges, oder kann auch ein schwungvolles
Blau die Komposition dominieren?
Wo endet die Emotion, wo beginnt das Denken sich ins malerische
Geschehen einzumischen? Inwiefern wirkt sich die Art der
Entstehung eines Bildes auf den Rhythmus von Form und Farbe in
konkreter und abstrakter Malerei aus?
Wirken Bilder, die im schnellen Fluss entstanden sind, anders,
als solche, die einen mehrschichtigen, oft mühevollen Prozess
aufweisen können?
Das sind Fragen die mich während meiner letzten Arbeiten
verstärkt begleitet haben, und zwar unabhängig davon
was allgemein als gültig oder bekannt angesehen wird.
Konkrete Malerei folgt ihren Gesetzmäßigkeiten ebenso, wie dies
die abstrakte Malerei tut. Da ich mich zwischen beiden Polen
bewege, schätze ich besonders die Freiheit des Gestus, die der
abstrakten Malerei – so wie ich sie betreibe – zugrunde liegt.
Verschiedene Schichten sollen in meinen Arbeiten für jene Verdichtung
sorgen, die eine gelungene Komposition auszeichnet.
Mittel zum Zweck ist dabei ein Übermaß an Wasser, welches in
sogenannten „Schüttungen“ immer wieder für Unklarheit in der
Farbgebung sorgt.
Diese tritt dann durch starke, akzentuierte Striche in den Hintergrund
– und steht doch in Harmonie zueinander.
Diese Zeichen treten als Kreise, Bögen oder Linien auf und beschränken
sich dabei nicht auf ihre geometrische Existenz, sondern
tragen die Stimmung der Entstehung in sich.
Monika Herschberger, Okt 2009

