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Tom Venning hat einen multi-ethnischen und multi-nationalen Hintergrund. Bis dato lebte, arbeitete und studierte er auf fünf Kontinenten und segelte auf drei Ozeanen. Seine Kunst entspringt aus diesen multikulturellen Erfahrungen. Tom’s Kunst basiert auf der Zen Kalligraphie. Da er sich jedoch mit den chinesischen oder arabische Schriftzeichen emotional nicht verbunden fühlt, hat er seine eigene, einzigartige Form der Asemischen Schrift entwickelt, welche die Dimensionen verkruemmt und verdreht und unsere Wahrnehmung herausfordert.
Tom ist bekannt dafür, in Nachtclubs und bei Festivals live zu Musik zu malen; schon erlebt in Texas, Neuseeland und Wien. In den letzten fünf Jahren hat Tom seine Kunst bei diversen Ausstellungen in Wien präsentiert. Zur Zeit bereitet er sich auf eine Show in der Galerie Art-com vor.
Check it out… www.tomvenning.com
Andreas Kerstan verarbeitet in seinen Werken Gebrauchsgegenstände der Vergangenheit und Gegenwart. Alte Perückenköpfe, Uhren, Radios, Schreibmaschinen oder Telefone werden zu einer neuen Einheit, einer modernen Kopf-Skulptur, verarbeitet.
Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht dabei immer der heutige, industrialisierte Mensch der Gegenwart, der mit einem alten Uhrenschlüssel “aufgezogen” wird und der dann im wahrsten Sinne des Wortes “tickt”, wie er soll. Die Köpfe von Andreas Kerstan symbolisieren die Mechanisierung unseres täglichen Handelns. Der Tagesablauf wird bestimmt durch den gleichmäßigen wiederkehrenden Fluß ewiger Wiederholung – im Rhythmus des Tickens einer Uhr – alle 24 Stunden beginnt alles von vorne.
Ein Lebensablauf, der durch äußere Faktoren bestimmt wird. Ob Fernsehen, Radio oder Religion, sie alle haben sich in unserem Kopf breit gemacht und bestimmen unser Tun. Menschen, die mit einem Telefon am Ohr durch die Straßen der Stadt hasten, fremdbestimmt durch Anweisungen, die sie über das Telefon erhalten. Menschen sind nur noch funktionierende “Uhrwerke”, ferngesteuert, einmal angestossen haben sie zu laufen - ein eigenes Gehirn und eigenes Denken sind nicht mehr notwendig.
Auch wenn er ihn erst jüngst entdeckt hat, so sieht Andreas Kerstan Parallelen seiner Arbeiten zu dem Österreicher Raoul Hausmann. Mit seiner Arbeit “Mechanical Head” hat Hausmann bereits um ca. 1920 mit ganz ähnlichen stilistischen Mitteln die Mechanisierung des menschlichen Handels dargestellt.

